"Po, ich komme wieder", war der letzte Satz im Bericht vom Vorjahr. Und am 22.10.2004, also gut ein Jahr später, war es wieder so weit. Nachdem wir bereits unser "Gepäck" am Abend verstaut hatten, machten wir uns zu siebt um 2 Uhr in der Nacht auf den Weg Richtung Po. Zuerst steuerten wir das Fischergeschäft in Ariano an, wo wir letzte Einkäufe tätigten und uns Aale besorgten. Dann gings auf kleinen Umwegen weiter zu unserem Ziel Ostellato.
Nachdem wir einen günstigen Platz gefunden hatten, wurde das Lager aufgebaut und ordentlich gejausnet. Dann begann der Aufbau der Stangen und das Ausfahren der Köder.
Beim Verstauen des Gepäckes
Voll bepackt!
Am Ziel angelangt
Beim Aufblasen des Bootes
Fertig vorbereitete Montagen
Beim Auslegen der Montagen
Kaum war die letzte Stange fertig, bzw. die letzte Boje ausgelegt, erfolgte auch schon der erste Biss. Den ersten Waller mit 1,10 Meter fing Edtmaier Josef sen. Der nächste, etwa eine Viertelstunde später, gefangen von Roland Frauscher, erreichte schon eine beachtliche Länge von 1,84 m. Es sollte der zweitgrößte Fisch dieses Wochenende bleiben. Den nächstgrößten mit 1,71 m fing am Abend Burghard Streif. Um unser gemütliches Zusammensein am Abend nicht zu stören, biss von 8 Uhr abends bis halb zwei Uhr in der Nacht kein weiterer Waller.
Der erste Waller
Roland beim Drill
Hilfe beim Landen
Beachtliche 1,84 m
Wer ist größer?
Immerhin 1,71 m lang
Vorbereitung zum Grillen
Warten auf das Abendessen
Seltsame Kopflampe!
In der folgenden Nacht tat sich nicht besonders viel. Um 1 Uhr 30 hatte Hansi Edtmaier einen Biss, allerdings riss die Schnur ab. Wer weiß, vielleicht wäre es ein 2 Meter Waller gewesen?? Um 2 Uhr fing Heinz Blindeneder einen 1,10 m Fisch. Danach gönnten wir uns eine nächtliche Jause. Um 6 Uhr 30 gab es Großalarm - Heinz glaubte, einen Riesenfisch an der Leine zu haben und alle wurden aufgeweckt. Allerdings umsonst, sein "Riesenfisch" hatte nur 1,10 m. Tagsüber gab es nichts Besonderes, außer dass Roland zweimal ungewollt baden ging.
Erfrischendes Bad
Klopfen mit dem Wallerholz
Thomas hat einen an der Leine
Am Sonntag in er Nacht fing endlich auch Peperl Edtmaier seine ersten Waller, was aber beinahe fatale Auswirkungen gehabt hätte. In der Eile fiel ein Polster auf das Mückenlicht und fing Feuer. Erst später wurde das Missgeschick bemerkt, doch Gott sei Dank begannen weder die Liege noch das Zelt zu brennen. Um5 Uhr 30 fing dann Josef Edtmaier sen. den größen Fisch, einen 1,90 m großen Waller.
Der "Brandstifter" beim Drill
Der größte Fang
"Wallerreiten"
Vom Montag auf Dienstag tat sich nicht mehr viel, wir konnten nur mehr3 Fänge registrieren. Dafür gabs am Abend noch Feuerspeivorführungen. Am Dienstag Vormittag bauten wir unser Lager ab und um 10 Uhr 30 ging es wieder Richtung Heimat.
Die Bilanz unseres Aufenthaltes: 21 Waller mit einer Gesamtlänge von 25 Metern.
Schwieriges Landen
Koch mit Spezialsuppe
Feuerspeier am Werk
Weitere Fotos vom Fischen am Po in der Bildergalerie!