Schon immer war es mein Wunsch, einmal zum Wallerfischen
an den Po zu fahren. Am 27. Juli war es nun so weit. Mit den erfahrenen
Wallerfischern, der Familie Edtmaier, machten wir uns um Mitternacht auf
den Weg zum Po. Am Morgen erreichten wir unser Ziel am Kleinen Po. Vor
das erste Problem stellte uns das ins Wasser Lassen des Bootes, da sehr
wenig Wasser zu diesem Zeitpunkt im Kleinen Po war. Aber mit vereinten
Kräften schafften wir es.
Voller Tatendrang begannen wir anschließend einen Unterstand zu
bauen, die Stangen aufzubauen und die Bojen mit dem Boot zu setzen. Und
dann begann das Warten in der glühenden Hitze.
Bauen des Unterstandes
Rutenkontrolle
Bojenmontage
Gesetzte Bojen
Mittagsrast
Warten auf einen Biss
Küche und Schlafraum
Der Po hatte damals durch die anhaltende Hitzewelle
einen historischen Tiefstand. Das Wasser wurde vom Meer zurückgestaut
und hatte 30 Grad. Die Köderfische verendeten sehr schnell und Aalnachschub
wurde notwendig. Aber auch das nützte nichts - auch die Aale überlebten
das warme Wasser nicht lange. Wenigstens brachte Peperl von der Fischzucht
einen Sack Eis mit, das wir zum Kühlen der Bierdosen verwendeten.
Auf Grund dieser widrigen Umstände ist es also nicht verwunderlich,
dass wir während der drei Tage keinen einzigen Biss verzeichnen konnten.
Trotzdem: Po, ich komme wieder!